Sergey Lagodinsky

Sergey Lagodinsky (* 1975 in Astrachan, Sowjetunion) ist ein deutscher Rechtsanwalt und Publizist

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.

Lagodinskys Familie wanderte Ende 1993 nach Deutschland aus. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen sowie Public Administration an der Harvard University. Er promovierte im Bereich Rechtswissenschaft an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Fellow am Global Public Policy Institute und bei der Stiftung Neue Verantwortung.

Publizistisch arbeitet er für mehrere Zeitungen und Rundfunkanstalten wie Deutschlandradio Kultur, Deutschlandfunk und Deutsche Welle. Ebenso kommentierte er für den BBC World Service sowie RTVi, für Radio Liberty und N24 sowie veröffentlichte Gastbeiträge unter anderem für den Tagesspiegel, die Süddeutsche Zeitung sowie für Die Welt, die Financial Times Deutschland und das Handelsblatt. Von September 2003 bis Februar 2006 war Lagodinsky Direktor im Berliner Büro des American Jewish Committee. Seit 2008 ist Lagodinsky Präsidiumsmitglied der Repräsentantenversammlung der Jüdischen Gemeinde zu Berlin.

Seit 2001 war Lagodinsky Mitglied der SPD. Er gründete den Arbeitskreis jüdischer Sozialdemokratinnen und Sozialdemokraten und beteiligte sich am Bundesarbeitskreis der Integration und Migration beim Bundesvorstand der SPD. Nach der Einstellung des Parteiordnungsverfahrens gegen Thilo Sarrazin beendete er 2011 seine Parteimitgliedschaft und veröffentlichte einen Offenen Brief an die Generalsekretärin Andrea Nahles, in dem er seinen Austritt mit der Ängstlichkeit und Unentschlossenheit der Partei begründete. Kurze Zeit später trat er Bündnis 90/Die Grünen bei. Seit April 2012 ist Lagodinsky Leiter des Referats Europäische Union / Nordamerika der Heinrich-Böll-Stiftung.

Lagodinsky beteiligt sich seit Jahren an der Diskussion um Integration von Migranten und schildert dabei auch autobiografische Einsichten zum Thema der Identität als jüdischer Zuwanderer aus der ehemaligen Sowjetunion.

Sergey Lagodinsky stellte sich in der Diskussion um den Bau der Kölner Moschee gegen Ralph Giordano und setzte sich für den Bau repräsentativer muslimischer Gotteshäuser in Deutschland ein. Er kritisierte scharf die Absetzung des Leiters des Zentrums für Türkeistudien Faruk Şen und sprach sich gegen eine Tabuisierung des Vergleichs von türkischen und jüdischen Diskriminierungserfahrungen aus. In der Diskussion um die Vergleichbarkeit von Antisemitismus und Islamophobie vertritt er die Ansicht, dass vergleichende Analysen beider Phänomene von großem Nutzen sein können.

Außenpolitisch hat Lagodinsky u

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. a. zu den Fragen des deutsch-israelischen Verhältnisses, der transatlantischen Beziehungen und zu EU-Fragen Stellung bezogen. Im Jahre 2009 lieferte er sich eine kontroverse Auseinandersetzung mit Klaus Harpprecht auf den Seiten der Neuen Gesellschaft/Frankfurter Hefte zum Stellenwert der deutsch-israelischen Beziehungen.

Im Jahre 2006 forderte Lagodinsky in der Süddeutschen Zeitung vom Zentralrat der Juden in Deutschland eine institutionelle Anerkennung der kulturellen und religiösen Vielfalt des gegenwärtigen jüdischen Lebens in Deutschland. Nach der Lancierung der Information über Charlotte Knoblochs Rücktritt im Jahr 2010 bezeichnete er die Kampagne innerhalb des Zentralrates der Juden gegen die damalige Präsidentin als „würdelos“.

Im Februar 2011 kam es zu einer offenen Auseinandersetzung zwischen Henryk M. Broder und Lagodinsky bezüglich der Erinnerungsarbeit zum Widerstand in der Rosenstraße. Broder warf Lagodinsky vor, durch seine Zusammenarbeit mit Irene Runge und Mario Offenberg, die Broder als DDR-Kollaborateure und „schäbige Trittbrettfahrer der Geschichte“ bezeichnete, das Ansinnen der Gedenkveranstaltung, Zivilcourage in totalitären Regimen zu ehren, zu konterkarieren. Lagodinsky antwortete, für ihn stehe die Arbeit mit Menschen im Mittelpunkt, auch mit solchen, die in der Vergangenheit Fehler begangen hätten. Auch Lagodinskys Plädoyer für eine Beteiligung Deutschlands an der Durban-Review-Konferenz 2009 in Genf, die von diversen westlichen Staaten boykottiert wurde, führte zu einer weiteren Auseinandersetzung mit Broder.

1998 wurde Lagodinsky mit dem Theodor-Fontane-Preis der Studienstiftung des deutschen Volkes „für seinen Einsatz in der deutsch-jüdischen Aussöhnung“ ausgezeichnet.

Hans Eichenberger

Hans Eichenberger (* 1926 in Grosshöchstetten im Schweizer Kanton Bern) ist ein international bekannter Innenarchitekt und Designer. Seit den 1950er Jahren entstanden nach seinen Entwürfen Einrichtungen und Möbel in geradlinigem, modernem Stil. Seine Arbeiten sind in namhaften Museen ausgestellt.

Nach einer Schreinerlehre und mehreren Volontariaten als Zeichner war er 1950/51 in Paris beim Achitecte d’Interieur Marcel Gascoin tätig und erhielt dort die entscheidenden Impulse für nachhaltiges Design sowie den Einblick in die Szene um Le Corbusier. Zurück in Bern führte er bis 1953 seinen eigenen Laden „form“ an der Gerechtigkeitsgasse in der Nachbarschaft seines Konkurrenten und späteren Freundes Teo Jakob. Mit Robert und Trix Haussmann, Kurt Thut

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,Teo Jakob und dem Grafiker und Fotografen Alfred Hablützel gründeten sie das „Swiss Design“ In den 1950er Jahren begann dann auch seine Zusammenarbeit mit dem 1956 gegründeten Architekturbüros Atelier 5. Für deren im Bau befindlichen Siedlung Halen bei Bern plante er das Bistro mit Laden. Sein Atelier hat seit 1960 seinen Sitz in der Halensiedlung.

Eichenberger realisierte 1976-81 in Zusammenarbeit mit dem Atelier 5 für die Direktion der Schweizer Nationalbank verschiedene Sitzungsräume und Büros, 1979-81 für die Spar- und Leihkasse die Schalterhalle und Einrichtungen für Geschäftshäuser und Restaurants. 1982-83 entstand die Cafeteria als Erweiterung im Kunstmuseum Bern. Schweizweit bekannt wurden seine SBB-Wagons mit den in blau-rotem Stoff bezogenen Sitzen. Zusammen mit Gertsch und Head wurden 1966-80 Ski-Sicherheitsbindungen entwickelt. Hans Eichenberger hat über 50 Sitzmöbel

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, Kommoden (Schweizerisch Schubladenstöcke), Tische und sonstige Einrichtungsgegenstände entworfen – zum Beispiel den «Saffa-Stuhl» 1955 für Dietiker, den «EXPO-Sessel» 1964 und die «HE-Reihe» 1978. Zu seinen Kunden gehörten unter anderem Röthlisberger

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, Strässle, Wogg, De Sede und Dietiker. Entgegen seiner Herkunft aus dem Schreinergewerbe, bestehen seine Kreationen überwiegend aus Metall, Leder und Kunststoffen – so auch einer seiner Klassiker, die «Litfass-Säule» für Wogg.

Eichenbergers Entwürfe sind in diversen Sammlungen vertreten. Unter anderem im MoMA New York, im Vitra Design Museum in Weil am Rhein und im Museum für Gestaltung Zürich.

Eichenberger ist Mitglied des Schweizerischen Werkbunds (SWB).

Johann Karl Wilhelm Illiger

Johann Karl Wilhelm Illiger (* 19. November 1775 in Braunschweig; † 10. Mai 1813 in Berlin) war ein deutscher Zoologe und Entomologe.

Johann Karl Wilhelm Illiger wurde als sechstes von acht Geschwistern geboren. Sein Vater, der Braunschweiger Kaufmann Johann Jakob Illiger, legte trotz seiner beschränkten finanziellen Mittel großen Wert auf eine gute Ausbildung seiner Kinder, von denen neben Karl Illiger zwei weitere eine wissenschaftliche Laufbahn einschlugen.

Illiger besuchte zuerst die Privatschule, in der er schon als Kind großes Interesse an der Naturforschung zeigte und eigenständig eine botanische Sammlung anlegte

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. Später besuchte er in Braunschweig das Martineum, danach das Catharineum, wo er seine naturkundlichen Studien fortsetzte, aber auch in den anderen Fächern überdurchschnittliche Leistungen zeigte. Im Alter von 15 Jahren erhielt er naturgeschichtlichen Unterricht durch den Naturforscher und Mathematiker Johann Hellwig, der Illigers Interesse und Eifer für die Natur erkannte und nach Kräften förderte. Bald wurde Illiger Hellwigs ständiger Begleiter auf Exkursionen und Gehilfe bei der Auswertung und Ordnung seiner Sammlungen und Vorbereitung seiner Publikationen und wohnte schließlich auch im Haus seines Lehrers, der ihm zu einem guten Freund geworden war.

Im Jahr 1793 begann Illiger sich mit dem Besuch des Collegium Carolinum auf das Universitätsstudium der Medizin vorzubereiten. Seine schwache körperliche Konstitution war aber diesen Anstrengungen nicht gewachsen, eine lebensgefährliche Krankheit zwang ihn schon im darauffolgenden Jahr, seine Studienpläne aufzugeben. Im Hause Hellwigs erholte er sich dank der Pflege durch Hellwigs älteste Tochter von seiner Krankheit. In der Zeit seiner Genesung befasste er sich intensiv mit Hellwigs bedeutender Insektensammlung und beschloss, sich ganz der Entomologie zu widmen, da eine Fortsetzung des Medizinstudiums aus gesundheitlichen Gründen unmöglich war. Er besorgte sich die Schriften aller bedeutenden Entomologen seiner Zeit und veröffentlichte 1794 seine erste entomologische Arbeit: „Beschreibung einiger neuer Käfer“. Aber schon vorher war sein Name in Entomologenkreisen bekannt, da Hellwig manche neuen Erkenntnisse und Berichtigungen seines Schülers in seinen Schriften verbreitete. Das erste größere von Illiger bearbeitete Werk, erschienen 1795 unter dem Namen Hellwigs, war die zweite Auflage der Fauna Etrusca von Pietro Rossi. 1798 veröffentlichte er mit dem Verzeichniß der Käfer Preußens. Entworfen von Johann Gottlieb Kugelann eine wichtige Revision der einheimischen Käferfauna, in der er auch Vorschläge zur Verbesserung der Terminologie und Systematik machte.

Ein Stipendium des Braunschweiger Herzogs Karl Wilhelm Ferdinand, das dieser auf Fürsprache Hellwigs gewährte, ermöglichte Illiger ab Ostern 1799 das Studium in Helmstedt. Noch im gleichen Jahr wechselte er nach Göttingen. 1800 erschien sein erstes vollständig selbst erstelltes größeres Werk, Versuch einer systematischen vollständigen Terminologie für das Tierreich und Pflanzenreich, das er dem Herzog widmete. Das Buch gilt als großer Fortschritt in der damaligen zoologischen Systematik.

Weitere Werke waren eine zweite Ausgabe des Verzeichnisses der Wiener Schmetterlinge von Michael Denis und Ignaz Schiffermüller und die Übersetzung eines vorher schwer zugänglichen Insektenwerks von Guillaume-Antoine Olivier. Beide Arbeiten ergänzte er mit eigenen Zusätzen und Verbesserungen.

1802 lernte er bei der Rückkehr nach Braunschweig Graf von Hoffmannsegg kennen, einen Forschungsreisenden, der eine riesige Insektensammlung durch eigene Sammeltätigkeit und die eines von ihm angestellten Sammlers zusammengetragen hatte, zu einem großen Teil aus anderen Kontinenten. Hoffmannsegg wollte sich zusammen mit Hellwig an die systematische Aufarbeitung des Materials machen, dieser übertrug die Arbeit aber aus Zeitgründen an Illiger. Eine kleine Pension des Herzogs sowie die bescheidenen Honorare, die Illiger für seine Publikationen erhielt, reichten ihm als Entlohnung für diese Arbeit, der er sich mit vollem Eifer widmete. Graf Hoffmannsegg wurde bald ein guter Freund Illigers, außerdem korrespondierte er mit vielen bedeutenden Entomologen in ganz Europa, so dass er seine Bildung zunehmend vervollkommnen konnte. Um die neuen Erkenntnisse zu veröffentlichen, die er aus der Fülle des Materials der Hoffmannseggschen Sammlung herausgearbeitet hatte, gründete Illiger eine eigene entomologische Zeitschrift, die 1802–1807 herauskam und vor allem seine eigenen Arbeiten enthielt. Diese Publikationen brachten ihm große Anerkennung und auf Vorschlag von Fabricius das Doktordiplom der Universität Kiel. Neben vielen entomologischen Arbeiten veröffentlichte er auch einige Abhandlungen über Säugetiere.

Mit dem Tod des Herzogs im Jahr 1806 verlor Illiger seine Pension wie auch die Aussicht auf eine feste Anstellung. Er folgte deshalb bereitwillig Graf Hoffmannsegg nach Berlin, auch wegen der unsicheren politischen Verhältnisse in seiner Heimatstadt. In Berlin arbeitete er an der Bestimmung und Ordnung südamerikanischer Säugetiere und Vögel. Wegen eines erneuten Ausbruchs seiner Krankheit musste er nach sieben Monaten diese Tätigkeit wieder aufgeben und nach Braunschweig zurückkehren. Er erholte sich in der Folgezeit wieder und erhielt 1810 endlich eine Stellung auf Lebenszeit, nämlich die Aufsicht über die königliche Naturaliensammlung in Berlin, die ihm von Wilhelm von Humboldt

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, damals Sektionschef für Kultus und öffentlichen Unterricht, übertragen wurde. Haupttätigkeit war die Aufarbeitung der umfangreichen Säugetiersammlung, woraus Arbeiten über die geographische Verbreitung der Säugetiere sowie 1811 der Prodromus Systematis Mammalium et Avium resultierten. Dieses Werk knüpft an das von Cuvier an, berücksichtigt aber einige neue Erkenntnisse, so werden beispielsweise die Kloakentiere als eigene Ordnung von den Zahnarmen abgespalten. Zudem beschreibt Illiger in dieser Arbeit, die als eines der bedeutendsten zoologischen Werke seiner Zeit gilt, eine große Zahl neuer Gattungen, benutzt konsequent ein biologisches Artkonzept und trägt wesentlich zur Einführung der Familie als systematische Rangstufe bei.

Illigers Gesundheitszustand schien stabil und mit der Aussicht auf eine gesicherte Zukunft heiratete er Hellwigs älteste Tochter. Schon im Winter 1812 erlitt er aber wieder einen Ausbruch seiner Krankheit, den er noch einmal überwinden konnte, um im Laufe dieses Jahres die systematische Erfassung brasilianischer Amphibien zu beginnen. Im Frühjahr 1813 brach jedoch sein Leiden mit solcher Schwere aus, dass keine Besserung und Genesung mehr möglich war. In der Nacht vom 9. auf den 10. Mai 1813 verstarb Illiger im Alter von nur 37 Jahren.

1810 wurde er als ordentliches Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

Carl Ludwig Blume ehrte ihn mit der Benennung der Gattung Illigera (Hernandiaceae) im Jahr 1826.

Im englischen Sprachraum hat der Rotrückenara (Primolus maracana) unter anderem den Namen Illiger’s Macaw.

Arbutin

gelbliche nadelförmige Kristalle mit bitterem Geschmack

fest

199,5 °C

praktisch 0 bei 25 °C

mäßig in Wasser (50 g·l−1)

Arbutin (Hydrochinon-β-D-glucopyranosid) ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Aryl-β-Glucoside und der Hydrochinone.

Arbutin kommt in Damiana, Preiselbeere, Heidelbeere, Himbeere, Weizenkeimen, Porst, rundblättrigem Wintergrün, Bärentraube (Mindestanforderung laut Europäischem Arzneibuch 7&nbsp

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;%), Kaffee, Tee, Rotwein sowie Birnen und Birnenblättern (mit mehr oder weniger Gehalt) vor. Es wird im Darm durch Bakterien zu Glucose und Hydrochinon umgesetzt.

Vorstufe des Arbutins ist die über den Shikimatweg gebildete Cumarsäure. Durch eine β-Oxidation der Propylen-Seitenkette entsteht p-Hydroxybenzoesäure, aus der schließlich durch oxidative Decarboxylierung das Benzohydrochinon gebildet wird. Letzteres wird nun O-glykosyliert zum Arbutin.

Arbutin stellt als Hydrochinonglukosid ein Prodrug dar. Es ist in der ursprünglichen Form schlecht resorbierbar und kann in dieser Form nicht an seinen Wirkungsort gelangen. Vor der Resorption muss es daher erst im Magen und oberen Dünndarm zu den gut resorbierbaren Hydrochinonen hydrolysiert werden. Die „Entgiftung“ erfolgt in der Leber, indem Hydrochinon mit Glucuronsäure oder Schwefelsäure konjugiert, was die Wasserlöslichkeit und somit den Transport im Blut verbessert. Über diesen Weg erreichen innerhalb von 6 Stunden 70 % bis 75 % der aufgenommenen Menge die Nieren und werden dort mit dem Harn ausgeschieden. Bakterien in der Blase können den Hydrochinonkomplex wieder spalten und so Hydrochinon freisetzen. Hydrochinon wirkt antibakteriell. Arbutin-haltige Drogen (z. B. Bärentraubenblätter) und ihre Extrakte werden daher bei bakteriellen Infektionen der Harnwege medikamentös angewendet.

Das aus Arbutin entstehende Hydrochinon besitzt in höherer Dosierung eine leberschädigende Wirkung und steht im Verdacht, mutagene oder möglicherweise sogar kanzerogene Wirkungen zu haben. Daraus ergeben sich die Beschränkungen in der Anwendung:

Auf Grund des hohen Gerbstoffgehalts Arbutin-haltiger Drogen ist bei der Zubereitung als Tee Übelkeit und Erbrechen möglich. Daher sollte es als Kaltmazerat zubereitet werden, da so kaum Gerbstoffe aus dem Pflanzenmaterial extrahiert werden.

Christopher Quiring

Christopher Quiring (* 23. November 1990 in Berlin) ist ein deutscher Fußballspieler.

Quiring begann seine Fußballerkarriere beim BSC Marzahn. Am 1. Juni 2002 wechselte er zum 1. FC Union Berlin in die D-Jugend

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. Ab 2008 spielte er für die zweite Mannschaft des Vereins. Sein Debüt in der ersten Mannschaft gab er am 15. August 2010 im DFB-Pokalspiel zwischen dem Halleschen FC und Union Berlin. Eine Woche später hatte er zum Saisonauftakt 2010/11 seinen ersten Zweitligakurzeinsatz. Durch weitere überzeugende Einwechslungen verdiente er sich seinen ersten Platz in der Startaufstellung am viertletzten Spieltag. Am 33. Spieltag gelang ihm schließlich sein erstes Profitor mit dem 3:2 gegen Energie Cottbus, das seine Mannschaft auf die Siegesstraße brachte.

Bei der Wahl des Berliner Fußball-Verbandes wurde er nach der Saison zum Berliner Amateurfußballer des Jahres gewählt.

Dem Tagesspiegel zufolge steht Quiring den Ultras des 1.FC Union nahe und hat das Logo der Gruppierung Wuhlesyndikat auf der Wade tätowiert.

Im Dokumentarfilm Union fürs Leben, der am 3. April 2014 auf dem 11mm Premiere feiert, ist er einer der Protagonisten.

Mohamed Amsif | Sören Brandy | Jakob Busk | Dennis Daube | Stephan Fürstner | Philipp Hosiner | Benjamin Kessel | Benjamin Köhler&nbsp

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;| Raffael Korte | Damir Kreilach | Felix Kroos&nbsp

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;| Lukas Lämmel | Toni Leistner | Christopher Lenz | Daniel Mesenhöler | Adrian Nikci | Michael Parensen | Kristian Pedersen | Emanuel Pogatetz | Roberto Punčec | Collin Quaner | Christopher Quiring | Kenny Prince Redondo | Fabian Schönheim | Steven Skrzybski | Maximilian Thiel | Christopher Trimmel | Eroll Zejnullahu

Trainer: Jens Keller

It’s a Beautiful Day (Band)

It’s a Beautiful Day war eine US-amerikanische Rockband, die 1967 von David LaFlamme in San Francisco gegründet wurde. Außerdem mit von der Partie waren LaFlammes erste Ehefrau Linda LaFlamme, Hal Wagenet, Mitchell Holman, Pattie Santos und Val Fuentes

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. Interessant war für damalige Verhältnisse besonders, dass von Bandleader LaFlamme eine elektronisch verstärkte Violine als tragendes Melodieinstrument benutzt wurde und deswegen weitgehend auf den Einsatz einer Sologitarre verzichtet wurde.

Noch vor Veröffentlichung des Debütalbums It’s a Beautiful Day (1969) stieß Fred Webb zur Band. Die LP bekam sehr gute Kritiken, als Singles ausgekoppelt wurden White Bird, Bombay Calling und A Hot Summer Day. Das originale LP-Cover gilt als eines der schönsten Cover in der Geschichte der Rockmusik, durfte später aus lizenzrechtlichen Gründen aber nicht weiter verwendet werden. Das Stück Bombay Calling inspirierte Deep Purple dazu, einen ihrer bekanntesten Songs, Child In Time, zu komponieren, denn Organist Jon Lord war ein großer Fan von It’s a Beautiful Day und Deep Purple waren Vorgruppe auf einer ihrer Tourneen.

Das zweite Album Marrying Maiden aus dem Jahre 1970 kam bis unter die Top 30 der US-amerikanischen Alben-Charts. Als Studio-Gast war Jerry García zu hören. Nachdem Holman und Wagenet die Band 1972 verlassen hatten, mussten sie durch Tom Fowler und Bill Gregory ersetzt werden. Die im gleichen Jahr erschienene LP Choice Quality Stuff Anytime bekam schlechte Kritiken. Außerdem erschien das Live-Album It’s a Beautiful Day at Carnegie Hall

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Auf der 1973er-LP Today waren dann auch nur noch Santos, Fuentes, Webb, Gregory, Bud Cockrell, Greg Bloch und Donald Waldrop zu hören

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. Danach löste sich die Band auf.

Nachdem David LaFlamme 1978 nach einigen schlecht verkauften Konzerten eine neue Band gründete, bekam sie den Namen It Was a Beautiful Day.

1996 kam es zu einem Reunion-Konzert mit David LaFlamme, Holman, Wagenet und Fuentes in Santa Cruz.

L’Abbaye

L’Abbaye

L’Abbaye ([labei] oder [labeji], im einheimischen frankoprovenzalischen Dialekt [(a) labaːˈi] oder [(a) labaˈji]) ist eine politische Gemeinde im Distrikt Jura-Nord vaudois des Kantons Waadt in der Schweiz.

L’Abbaye liegt auf 1’014 m ü. M., 29 km südwestlich der Bezirkshauptstadt Yverdon-les-Bains und 28 km nordwestlich von Lausanne (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Vallée de Joux auf dem Schwemmkegel der Lionne am Ostufer des Lac de Joux, im Waadtländer Jura.

Die Fläche des 31,9 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im Waadtländer Jura und rund die Hälfte der Wasserfläche des Lac de Joux. Das Gebiet erstreckt sich vom flachen Uferrandstreifen nach Südosten auf die Antiklinale des Mont Tendre. Diese weist eine rund 3 km breite Nordschulter auf, die von ausgedehnten Wäldern (Grand Bois à Ban und Bois de la Rippe) sowie von Jurahochweiden (darunter der Communal de l’Abbaye) eingenommen wird, die mit den typischen mächtigen entweder einzeln oder in Gruppen stehenden Fichten bestanden sind. Die Landschaft zeigt als typische Erscheinungen des Karstes zahlreiche oberirdisch abflusslose Senken und Dolinen sowie Karrenfelder. Der höchste Punkt von L’Abbaye wird mit 1’650 m ü. M. am Westhang des Mont Tendre erreicht. Im Osten verläuft die Grenze über den Haut du Mollendruz (1’441 m ü. M.) und den Passübergang Pétra Felix (1’144 m ü. M.). Nordöstlich des Lac de Joux und des angrenzenden Lac Brenet reicht der Gemeindeboden über die Hügellandschaft Les Agouillons (bis 1’217 m ü. M.), das Moorgebiet Sagne Vuagnard und das Tal des Baches Ruisseau des Epoisats bis auf den Gipfel der Dent de Vaulion (1’483 m ü. M.)

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. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 4 % auf Siedlungen, 57 % auf Wald und Gehölze, 37 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 2 % war unproduktives Land.

Zu L’Abbaye gehören die beiden Dörfer Le Pont (1’008 m ü. M.) am Nordostufer des Jac de Joux und Les Bioux (1’022 m ü. M.) am Südostufer. Letzteres besteht aus den praktisch aneinanderhängenden Strassenzeilensiedlungen Bas des Bioux (1’010 m ü. M.), Vers chez Aron (1’022 m ü. M.) und Vers chez Grosjean (1’025 m ü

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. M.). Ferner gehören zu L’Abbaye auch zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut auf den Jurahöhen liegen. Nachbargemeinden von L’Abbaye sind Vallorbe, Vaulion, Mont-la-Ville, L’Isle, Montricher, Le Chenit und Le Lieu.

Mit 1450 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014) gehört L’Abbaye zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 94,0 % französischsprachig, 2,5 % deutschsprachig und 1,5 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von L’Abbaye belief sich 1850 auf 1018 Einwohner, 1900 auf 1350 Einwohner. Während des 20. Jahrhunderts schwankte die Einwohnerzahl zwischen 1050 und 1350. Seit dem letzten Tiefstand (1980 nach der Wirtschaftskrise noch 1068 Einwohner) hat die Bevölkerung wieder deutlich zugenommen.

Schon früh entwickelte sich in L’Abbaye neben der Landwirtschaft auch die handwerkliche und industrielle Tätigkeit. Am Anfang der Entwicklung standen Ende des 15. Jahrhunderts Schmiede- und Hammerwerke sowie Dresch- und Sägemühlen, welche die Wasserkraft der Lionne nutzten. Ein Hochofen bestand von 1557 bis ins 18. Jahrhundert, ab etwa 1650 kamen auch metallverarbeitende Betriebe hinzu. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden diese Betriebe durch die Uhrmacherei abgelöst, die zunächst in Heimarbeit, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Fabriken getätigt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts erlangte die Eisgewinnung in Le Pont eine wichtige Bedeutung. Das Eis wurde während des Winters aus der Eisdecke des Lac de Joux gesägt, anschliessend gelagert und im Sommer in das Schweizer Mittelland und bis nach Paris transportiert.

Heute ist die Bevölkerung in der Uhrenindustrie (hauptsächlich in Les Bioux ansässig), in Sägereien, im touristischen Bereich und im lokalen Kleingewerbe beschäftigt. Die Landwirtschaft besitzt nur noch eine geringe Bedeutung mit Viehzucht und Milchwirtschaft sowie Käseproduktion.

Das Gebiet um den Lac de Joux, den Mont Tendre, die Höhen von Mollendruz und die Dent de Vaulion sind beliebte Ausflugsziele. Im Sommer kann auf dem See Wassersport betrieben werden. Die Jurahöhen eignen sich als Erholungsort und Wanderungsziel. Während des Winters sind bei L’Abbaye mehrere Skilifte in Betrieb. In Le Pont befindet sich der Tierpark Juraparc.

Die Gemeinde liegt an der Hauptstrasse von Vallorbe nach Le Brassus. Von dieser Hauptstrasse zweigt in L’Abbaye die Strasse über den Col du Mollendruz nach Cossonay ab. Am 31. Oktober 1886 wurde die Eisenbahnlinie Vallorbe – Le Pont in Betrieb genommen. Die von der Pont–Brassus-Bahn (PBr) gebaute Verlängerung nach Le Brassus wurde am 21. August 1899 eröffnet. L’Abbaye und Les Bioux werden durch die Buslinie, die von Le Pont nach Le Sentier verkehrt, an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.

Die Ortsgeschichte von L’Abbaye beginnt mit der Gründung eines Prämonstratenserklosters im Jahr 1126 durch Gozbert, der ein Schüler des heiligen Norbert von Xanten war. Das Kloster war der heiligen Maria Magdalena geweiht. 1228 wird der Ort als Abbatia de lacu Jurensi erwähnt (Abbaye du Lac de Joux). Die Chorherren machten das Land entlang des Lac de Joux urbar, und seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts entwickelte sich das Dorf L’Abbaye um das Kloster.

Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 und der Einführung der Reformation wurde das Kloster säkularisiert. L’Abbaye kam unter die Verwaltung der Landvogtei Romainmôtier. Seit 1571 bildete L’Abbaye nach der Abtrennung von Le Lieu eine selbständige Gemeinde mcm taschen sale. Die Fraktionen L’Abbaye, Le Pont und Les Bioux sind seit 1766 Teilgemeinden mit eigener Gemeindeversammlung und -verwaltung. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte L’Abbaye von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde die Gemeinde dem Bezirk La Vallée zugeteilt. Das Dorf L’Abbaye wurde mehrfach von schweren Bränden heimgesucht, der letzte ereignete sich 1966.

Von der ehemaligen Abtei ist nur noch der gotische Kirchturm aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Für die Feier der 400 Jahre dauernden Unabhängigkeit der Gemeinde wurde 1971 eine spätgotische Arkade des Kreuzgangs wieder aufgebaut. Die heutige reformierte Kirche von L’Abbaye stammt von 1865. Les Bioux besitzt ebenfalls eine reformierte Kirche, ein Holzbau von 1698. Einige charakteristische Bauernhäuser des Waadtländer Juras aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind erhalten.

L’Abbaye | L’Abergement | Agiez | Arnex-sur-Orbe | Ballaigues | Baulmes | Bavois | Belmont-sur-Yverdon | Bioley-Magnoux | Bofflens | Bonvillars | Bretonnières | Bullet | Chamblon | Champagne | Champvent | Chavannes-le-Chêne | Chavornay | Chêne-Pâquier | Le Chenit | Cheseaux-Noréaz | Les Clées | Concise | Corcelles-près-Concise | Corcelles-sur-Chavornay | Cronay | Croy | Cuarny | Démoret | Donneloye | Ependes | Essert-Pittet | Fiez | Fontaines-sur-Grandson | Giez | Grandevent | Grandson | Juriens | Le Lieu | Lignerolle | Mathod | Mauborget | Molondin | Montagny-près-Yverdon | Montcherand | Mutrux | Novalles | Onnens | Orbe | Orges | Orzens | Pomy | La Praz | Premier | Provence | Rances | Romainmôtier-Envy | Rovray | Sainte-Croix | Sergey | Suchy | Suscévaz | Tévenon | Treycovagnes | Ursins | Valeyres-sous-Montagny | Valeyres-sous-Rances | Valeyres-sous-Ursins | Vallorbe | Vaulion | Villars-Epeney | Vugelles-La Mothe | Vuiteboeuf | Yverdon-les-Bains | Yvonand

Ehemalige Gemeinden: Arrissoules | Chanéaz | Envy | Essert-sous-Champvent | Fontanezier | Gossens | Gressy | Mézery-près-Donneloye | Prahins | Romainmôtier | Romairon | Vaugondry | Villars-Burquin | Villars-sous-Champvent

Kanton Waadt | Bezirke des Kantons Waadt | Gemeinden des Kantons Waadt

West Pokot County

West Pokot County (bis 2010 West Pokot District) ist ein County in Kenia. Die Hauptstadt des Countys ist Kapenguria

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. Im County lebten 2009 512.690 Menschen auf 8418,2 km². West Pokot grenzt im Westen an Uganda

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. Die Menschen leben hauptsächlich von Landwirtschaft, knapp 14 % der Landfläche sind urbar, Wälder nehmen 3,8 % des Countygebietes ein. Angebaut werden vor allem Mais, Bohnen und Hirse. Im West Pokot County befindet sich die Turkwel-Talsperre.

2003 gab es 250 Primary Schools und nur 15 Secondary Schools in West Pokot, deren Gebäude sich teilweise in einem sehr schlechten Zustand befanden. 2006 war die Zahl der Primary Schools auf 304 angewachsen, die Zahl der Secondary Schools auf 26. Alle Primary Schools nahmen an einem Schulspeisungsprogramm teil.

Die medizinische Versorgung im West Pokot County ist schlecht, es gibt nur zwei Krankenhäuser. In Kapenguria befindet sich das Kapenguria County Hospital, in Ortum ein 1956 von den Missionary Sisters of the Holy Rosary des Bistums Cork und Ross gegründetes Missionskrankenhaus mit Krankenpflegeschule. Das 125-Betten-Haus wird von der Diözese Kitale betreut.

Das County teilt sich in Councils und Divisionen auf

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. Es gibt drei Wahlbezirke, Kacheliba, Kapenguria und Sigor. Im Rahmen der Verfassung von 2010 wurden die Distrikte Pokot Central, Pokot North und West Pokot unter der neuen Bezeichnung West Pokot County vereinigt.

Baringo | Bomet | Bungoma | Busia | Elgeyo-Marakwet | Embu | Garissa | Homa Bay | Isiolo | Kajiado | Kakamega | Kericho | Kiambu | Kilifi | Kirinyaga | Kisii | Kisumu | Kitui | Kwale | Laikipia | Lamu | Machakos | Makueni | Mandera | Marsabit | Meru | Migori | Mombasa | Murang’a | Nairobi | Nakuru | Nandi | Narok | Nyamira | Nyandarua | Nyeri | Samburu | Siaya | Taita-Taveta | Tana River | Tharaka-Nithi | Trans-Nzoia | Turkana | Uasin Gishu | Vihiga | Wajir | West Pokot

Dörferblick

Aussicht vom Dörferblick nach Berlin

Der Dörferblick ist ein künstlicher Berg im Berliner Ortsteil Rudow und mit 86 Metern Höhe eine der höchsten Erhebungen Berlins.

Entstanden ist er in der Nachkriegszeit im Jahr 1958 als Trümmerberg. Nach der Berlin-Blockade und dem Bau der Berliner Mauer ist das Areal des Dörferblicks – am äußersten südöstlichen Rand West-Berlins unmittelbar an der ehemaligen Mauer gelegen – zusätzlich als eine der innerstädtischen Müllkippen West-Berlins genutzt worden, da die Deponien im brandenburgischen Umland nicht mehr zugänglich waren. Die nördliche Begrenzung des Geländes wird durch die ehemalige Bahntrasse des Güteraußenrings gebildet, der früher von Bohnsdorf nach Lichtenrade führte und hier ein kleines Stück über Berliner Gebiet verlief

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In den 1970er Jahren erfolgte eine Umgestaltung zum Naherholungsgebiet

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. Dies gestaltete sich schwierig, da die biochemischen Prozesse im Inneren des Berges noch nicht abgeschlossen waren. Der baumfrei gehaltene Gipfel bot einen guten Ausblick über die Berliner Mauer hinweg auf die Umgebung, insbesondere auf den Ost-Berliner Ortsteil Bohnsdorf und die angrenzenden Brandenburger Dörfer Schönefeld, Waßmannsdorf und Großziethen, weshalb die Erhebung zunächst den Namen „Drei-Dörfer-Blick“ erhielt, der später in „Dörferblick“ geändert wurde.

Hermann Schrader (Philologe)

Hermann Schrader (vollständiger Name Hermann Ludwig Schrader, * 3. Juli 1841 in Hamburg; † 20. Januar 1916 in Weimar) war ein deutscher Klassischer Philologe und Gymnasiallehrer. Er unterrichtete von 1865 bis 1901 am Johanneum in Hamburg.

Hermann Ludwig Schrader besuchte die Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg und studierte ab 1860 Klassische Philologie an den Universitäten zu Erlangen und Bonn, wo er bei bedeutenden Philologen Otto Jahn und Friedrich Ritschl studierte. Vom Wintersemester 1862/63 bis zum Sommersemester 1863 gehörte er dem Philologischen Verein an

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, einem Zusammenschluss von Philologiestudenten, aus dem viele verdienstvolle Forscher hervorgingen. Zu seinen Kommilitonen gehörten Friedrich Blass, Wilhelm Brambach, Karl Dziatzko, Eduard Hiller, Otto Korn, Otto Richter sowie Heinrich Bubendey und Wilhelm Wagner, die später seine Kollegen am Johanneum waren. Zusammen mit seinen Kommilitonen veröffentlichte Schrader 1864 eine Festschrift für Ritschl anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums in Bonn, den Liber miscellaneus.

Schrader beschäftigte sich während seines Studiums mit zahlreichen Disziplinen und Bereichen der Altertumswissenschaft, beispielsweise mit der Epigraphik (bei Ritschl) und der Archäologie (bei Jahn). Einer seiner Forschungsschwerpunkte war das antike Drama, dem Schrader seine ersten Studien widmete. Nach seiner Dissertation und seinem ersten Aufsatz in der Ritschl-Festschrift veröffentlichte er Aufsätze in Fachzeitschriften, etwa in dem von Ritschl herausgegebenen Rheinischen Museum für Philologie und Fleckeisens Jahrbüchern für classische Philologie, später auch im Philologus und im Hermes.

Nach der Promotion zum Dr. phil. 1864 kehrte Schrader nach Hamburg zurück und wurde Schulamtskandidat an der Gelehrtenschule des Johanneums. Zum 1. Oktober 1865 wurde er an der Realschule des Johanneums als Hilfslehrer angestellt. Zu Ostern 1869 wechselte er als ordentlicher Lehrer an die gymnasiale Abteilung, die Gelehrtenschule mcm taschen sale, wo er über dreißig Jahre lang Griechisch, Latein und Deutsch unterrichtete. Seine wissenschaftliche Arbeit führte er während dieser Zeit ununterbrochen fort. 1901 trat er in den Ruhestand und zog nach Weimar, wo er 15 Jahre später im Alter von 74 Jahren starb.

Schrader beschäftigte sich seit seiner Bonner Studienzeit mit weiten Bereichen der griechischen Literatur. Seine Schwerpunkte waren die griechische Tragödie und Komödie, die Scholien zur antiken epischen und dramatischen Dichtung und die Beschäftigung der antiken Grammatiker, Sophisten und Philosophen mit den homerischen Epen.

Die griechische Tragödie und Komödie behandelte Schrader bereits in seinen ersten Schriften. In seiner Doktorarbeit untersuchte er die textkritischen Zeichen der antiken Grammatiker, die in der Überlieferung der griechischen Bühnendichtung auftauchen. Sein gleichzeitig erschienener Beitrag zur Ritschl-Festschrift betraf einen Aspekt der Theaterpraxis, die Auslosung der Schauspieler in Athen. In weiteren Aufsätzen untersuchte Schrader weitere Einzelaspekte des Bühnenwesens, beispielsweise einen Aufsatz Zur Würdigung des deus ex machina der griechischen Tragödie (1867/68), in dem er den antiken dieses dramatischen Kunstgriffs, die Urteile antiker Gelehrter darüber und die moderne (abschätzige) Verwendungsweise des Begriffs differenzierte.

Neben diesen Studien beschäftigte sich Schrader auch mit der Kunstarchäologie und der griechischen Philosophie. Er veröffentlichte 1868 ein Buch über Die Sirenen nach ihrer Bedeutung und künstlerischen Darstellung im Alterthum, das er Otto Jahn und Johannes Classen, dem Rektor des Johanneums, widmete. Im selben Jahr erschien sein Aufsatz zu den Quellen der pseudo-aristotelischen Schrift Περὶ θαυμασίων ἀκουσμάτων.

Ebenso lange beschäftigte sich Schrader mit seinem zweiten Forschungsschwerpunkt, der antiken Scholienliteratur. Otto Jahn vermittelte ihm 1867 eine Kollation des Venetus A, einer wichtigen Ilias-Handschrift mit zahlreichen antiken Scholien. Schrader sammelte unter diesen Scholien vor allem diejenigen, die vom neuplatonischen Philosophen Porphyrios herrührten. Eine Probe seiner Ausgabe veröffentlichte er 1872 im Schulprogramm des Johanneums. Die Gesamtausgabe erschien 1880/82 in zwei Bänden beim Teubner-Verlag. 1890 folgte ebenda eine Ausgabe der Odysseescholien. Als Nebenprodukte dieser Studien veröffentlichte Schrader verschiedene Aufsätze in Fachzeitschriften.

Im Zuge seiner Studien zu den antiken Homerscholien gelangte Schrader zu den antiken Grammatikern und Sophisten und ihren Schriften zu den homerischen Epen. Er veröffentlichte Aufsätze über Plutarchs Homerstudien und seine Homer-Vita und über die Homerstudien des Grammatikers Telephos von Pergamon.