Celso Míguez

Celso Míguez Pereira (* 1. Mai 1983 in Pontevedra) ist ein spanischer Rennfahrer.

Míguez begann seine Motorsportkarriere 1990 im Kartsport, in dem er bis 2000 aktiv war. 2001 gab er in der französischen Formel Campus sein Debüt im Formelsport. 2002 wechselte er in die Formel Nissan 2000 und wurde mit drei Podest-Platzierungen Sechter im Gesamtklassement. Darüber hinaus trat er eine halbe Saison in der spanischen Formel-3-Meisterschaft an und belegte den 13. Gesamtrang. 2003 blieb er in der Formel Nissan 2000, die inzwischen in World Series Light umbenannt worden war, und startete für Meycom. Während sein Teamkollege Juan Cruz Álvarez den Meistertitel gewann, verbesserte sich der Spanier auf den fünften Gesamtrang. 2004 bestritt Míguez für Meycom seine dritte Saison in der World Series Light. Mit drei Siegen wurde er hinter Miloš Pavlović Vizemeister. Außerdem absolvierte er zwei Gaststarts in der spanischen Formel 3.

2005 wechselte Míguez zu Pons Racing in die World Series by Renault. Während sein Teamkollege Adrián Vallés Vizemeister wurde mcm taschen sale, erzielte er nur bei vier Rennen Punkte und beendete die Saison auf dem 19. Gesamtrang. 2006 begann der Spanier die Saison bei Pons Racing. Nachdem er mit seinem Teamkollegen James Rossiter nicht mithalten konnte, wurde er nach sechs Rennwochenenden durch Tristan Gommendy ersetzt. Míguez selbst bestritt die restliche Saison für Comtec Racing. Zwar konnte er bei den Comtec bessere Leistungen erzielen, von seinem Teamkollegen Alx Danielsson, der im selben Zeitraum vier Rennen für sich entschied und sich den Meistertitel sicherte, wurde er jedoch deutlich distanziert. Am Ende belegte er den 24. Platz in der Gesamtwertung. 2007 blieb er zunächst in der World Series by Renault und erhielt ein Cockpit bei Eurointernational. Nach den ersten fünf Rennen wurde er durch Jaap van Lagen ersetzt und belegte am Saisonende den 23. Platz in der Fahrerwertung. Anschließend nahm der Spanier für G-Tec an einem Rennwochenende der Euroseries 3000 teil und erzielte mit einem dritten Platz eine Podest-Platzierung.

2008 kehrte er in die spanische Formel-3-Meisterschaft zurück und trat erneut für Meycom an. Mit einem zweiten Platz als bestes Resultat belegte er am Ende der Saison den 14. Gesamtrang. Nach der Umbenennung der Serie in European F3 Open, wechselte Míguez zu Drivex. Der Spanier gewann fünf Rennen und war der Pilot mit den meisten Siegen. Dennoch unterlag er Bruno Méndez am Saisonende knapp mit zwei Punkten und wurde Vizemeister.

2010 wechselte Míguez zu RP Motorsport in die Auto GP, in der er bereits 2007, als die Serie Euroseries 3000 hieß, gestartet war. Nach dem vierten Rennwochenende wurde er durch Giacomo Ricci ersetzt und belegte am Saisonende mit einem zweiten Platz als bestes Resultat den 14. Gesamtrang. Außerdem startete er in der Saison 2010 an zwei Rennwochenenden für zwei von Drivex betreute Teams in der Superleague Formula. Nach dem zehnten Rennwochenende konnte er noch keine Zielankunft vorweisen.

Claudia Scherer

Claudia Scherer (* 1954 in Wangen im Allgäu) ist eine deutsche Dichterin und Autorin, die sich in ihrem lyrischen Schaffen auch der Mundartdichtung widmet. Sie veröffentlichte Gedichte, Geschichten, einen Roman und Rezensionen u. a. in der Berliner Tageszeitung taz, in den Zeitschriften Allmende und Nachtcafé sowie in Anthologien.

Sie arbeitete als Buchhändlerin, studierte Deutsch und Kunsterziehung an der Pädagogischen Hochschule in Reutlingen als Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung, war Fotoredakteurin der taz.

Scherer lebt seit 1993 wieder in ihrer Geburtsstadt Wangen mcm taschen sale, wo sie bis 2015 als halb ehrenamtliche Mitarbeiterin der Städtischen Galerie tätig war. Sie ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller (VS), im Institut für regionale Sprachen und Kulturen, Innsbruck/Wien (IDI) und im Projekt Mundart-in-der-Schule. Von 2005 bis 2015 war sie Mitglied der Meersburger Autorenrunde. Verschiedene Ausstellungen von Fotografien und Malerei in der Region.

In den Jahren 2007 und 2011 erhielt sie Stipendien des Förderkreises Deutsche Schriftsteller in Baden-Württemberg und 2013 und 2015 Stipendien der Geschwister-Mohr-Stiftung.

Im Jahre 2011 gewann Scherer den 3. Preis beim 9. Feldkircher Lyrikpreis.  

L’Abbaye

L’Abbaye

L’Abbaye ([labei] oder [labeji], im einheimischen frankoprovenzalischen Dialekt [(a) labaːˈi] oder [(a) labaˈji]) ist eine politische Gemeinde im Distrikt Jura-Nord vaudois des Kantons Waadt in der Schweiz.

L’Abbaye liegt auf 1’014 m ü. M., 29 km südwestlich der Bezirkshauptstadt Yverdon-les-Bains und 28 km nordwestlich von Lausanne (Luftlinie). Das Dorf erstreckt sich im Vallée de Joux auf dem Schwemmkegel der Lionne am Ostufer des Lac de Joux, im Waadtländer Jura.

Die Fläche des 31,9 km² grossen Gemeindegebiets umfasst einen Abschnitt im Waadtländer Jura und rund die Hälfte der Wasserfläche des Lac de Joux. Das Gebiet erstreckt sich vom flachen Uferrandstreifen nach Südosten auf die Antiklinale des Mont Tendre. Diese weist eine rund 3 km breite Nordschulter auf, die von ausgedehnten Wäldern (Grand Bois à Ban und Bois de la Rippe) sowie von Jurahochweiden (darunter der Communal de l’Abbaye) eingenommen wird, die mit den typischen mächtigen entweder einzeln oder in Gruppen stehenden Fichten bestanden sind. Die Landschaft zeigt als typische Erscheinungen des Karstes zahlreiche oberirdisch abflusslose Senken und Dolinen sowie Karrenfelder. Der höchste Punkt von L’Abbaye wird mit 1’650 m ü. M. am Westhang des Mont Tendre erreicht. Im Osten verläuft die Grenze über den Haut du Mollendruz (1’441 m ü. M.) und den Passübergang Pétra Felix (1’144 m ü. M.). Nordöstlich des Lac de Joux und des angrenzenden Lac Brenet reicht der Gemeindeboden über die Hügellandschaft Les Agouillons (bis 1’217 m ü. M.), das Moorgebiet Sagne Vuagnard und das Tal des Baches Ruisseau des Epoisats bis auf den Gipfel der Dent de Vaulion (1’483 m ü. M.)

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. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 4 % auf Siedlungen, 57 % auf Wald und Gehölze, 37 % auf Landwirtschaft und etwas mehr als 2 % war unproduktives Land.

Zu L’Abbaye gehören die beiden Dörfer Le Pont (1’008 m ü. M.) am Nordostufer des Jac de Joux und Les Bioux (1’022 m ü. M.) am Südostufer. Letzteres besteht aus den praktisch aneinanderhängenden Strassenzeilensiedlungen Bas des Bioux (1’010 m ü. M.), Vers chez Aron (1’022 m ü. M.) und Vers chez Grosjean (1’025 m ü

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. M.). Ferner gehören zu L’Abbaye auch zahlreiche Einzelhöfe, die weit verstreut auf den Jurahöhen liegen. Nachbargemeinden von L’Abbaye sind Vallorbe, Vaulion, Mont-la-Ville, L’Isle, Montricher, Le Chenit und Le Lieu.

Mit 1450 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2014) gehört L’Abbaye zu den mittelgrossen Gemeinden des Kantons Waadt. Von den Bewohnern sind 94,0 % französischsprachig, 2,5 % deutschsprachig und 1,5 % portugiesischsprachig (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von L’Abbaye belief sich 1850 auf 1018 Einwohner, 1900 auf 1350 Einwohner. Während des 20. Jahrhunderts schwankte die Einwohnerzahl zwischen 1050 und 1350. Seit dem letzten Tiefstand (1980 nach der Wirtschaftskrise noch 1068 Einwohner) hat die Bevölkerung wieder deutlich zugenommen.

Schon früh entwickelte sich in L’Abbaye neben der Landwirtschaft auch die handwerkliche und industrielle Tätigkeit. Am Anfang der Entwicklung standen Ende des 15. Jahrhunderts Schmiede- und Hammerwerke sowie Dresch- und Sägemühlen, welche die Wasserkraft der Lionne nutzten. Ein Hochofen bestand von 1557 bis ins 18. Jahrhundert, ab etwa 1650 kamen auch metallverarbeitende Betriebe hinzu. Im Laufe des 18. Jahrhunderts wurden diese Betriebe durch die Uhrmacherei abgelöst, die zunächst in Heimarbeit, seit der Mitte des 19. Jahrhunderts in Fabriken getätigt wurde. Ende des 19. Jahrhunderts erlangte die Eisgewinnung in Le Pont eine wichtige Bedeutung. Das Eis wurde während des Winters aus der Eisdecke des Lac de Joux gesägt, anschliessend gelagert und im Sommer in das Schweizer Mittelland und bis nach Paris transportiert.

Heute ist die Bevölkerung in der Uhrenindustrie (hauptsächlich in Les Bioux ansässig), in Sägereien, im touristischen Bereich und im lokalen Kleingewerbe beschäftigt. Die Landwirtschaft besitzt nur noch eine geringe Bedeutung mit Viehzucht und Milchwirtschaft sowie Käseproduktion.

Das Gebiet um den Lac de Joux, den Mont Tendre, die Höhen von Mollendruz und die Dent de Vaulion sind beliebte Ausflugsziele. Im Sommer kann auf dem See Wassersport betrieben werden. Die Jurahöhen eignen sich als Erholungsort und Wanderungsziel. Während des Winters sind bei L’Abbaye mehrere Skilifte in Betrieb. In Le Pont befindet sich der Tierpark Juraparc.

Die Gemeinde liegt an der Hauptstrasse von Vallorbe nach Le Brassus. Von dieser Hauptstrasse zweigt in L’Abbaye die Strasse über den Col du Mollendruz nach Cossonay ab. Am 31. Oktober 1886 wurde die Eisenbahnlinie Vallorbe – Le Pont in Betrieb genommen. Die von der Pont–Brassus-Bahn (PBr) gebaute Verlängerung nach Le Brassus wurde am 21. August 1899 eröffnet. L’Abbaye und Les Bioux werden durch die Buslinie, die von Le Pont nach Le Sentier verkehrt, an das Netz des öffentlichen Verkehrs angeschlossen.

Die Ortsgeschichte von L’Abbaye beginnt mit der Gründung eines Prämonstratenserklosters im Jahr 1126 durch Gozbert, der ein Schüler des heiligen Norbert von Xanten war. Das Kloster war der heiligen Maria Magdalena geweiht. 1228 wird der Ort als Abbatia de lacu Jurensi erwähnt (Abbaye du Lac de Joux). Die Chorherren machten das Land entlang des Lac de Joux urbar, und seit dem Beginn des 14. Jahrhunderts entwickelte sich das Dorf L’Abbaye um das Kloster.

Mit der Eroberung der Waadt durch Bern im Jahr 1536 und der Einführung der Reformation wurde das Kloster säkularisiert. L’Abbaye kam unter die Verwaltung der Landvogtei Romainmôtier. Seit 1571 bildete L’Abbaye nach der Abtrennung von Le Lieu eine selbständige Gemeinde mcm taschen sale. Die Fraktionen L’Abbaye, Le Pont und Les Bioux sind seit 1766 Teilgemeinden mit eigener Gemeindeversammlung und -verwaltung. Nach dem Zusammenbruch des Ancien régime gehörte L’Abbaye von 1798 bis 1803 während der Helvetik zum Kanton Léman, der anschliessend mit der Inkraftsetzung der Mediationsverfassung im Kanton Waadt aufging. 1798 wurde die Gemeinde dem Bezirk La Vallée zugeteilt. Das Dorf L’Abbaye wurde mehrfach von schweren Bränden heimgesucht, der letzte ereignete sich 1966.

Von der ehemaligen Abtei ist nur noch der gotische Kirchturm aus dem 16. Jahrhundert erhalten. Für die Feier der 400 Jahre dauernden Unabhängigkeit der Gemeinde wurde 1971 eine spätgotische Arkade des Kreuzgangs wieder aufgebaut. Die heutige reformierte Kirche von L’Abbaye stammt von 1865. Les Bioux besitzt ebenfalls eine reformierte Kirche, ein Holzbau von 1698. Einige charakteristische Bauernhäuser des Waadtländer Juras aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind erhalten.

L’Abbaye | L’Abergement | Agiez | Arnex-sur-Orbe | Ballaigues | Baulmes | Bavois | Belmont-sur-Yverdon | Bioley-Magnoux | Bofflens | Bonvillars | Bretonnières | Bullet | Chamblon | Champagne | Champvent | Chavannes-le-Chêne | Chavornay | Chêne-Pâquier | Le Chenit | Cheseaux-Noréaz | Les Clées | Concise | Corcelles-près-Concise | Corcelles-sur-Chavornay | Cronay | Croy | Cuarny | Démoret | Donneloye | Ependes | Essert-Pittet | Fiez | Fontaines-sur-Grandson | Giez | Grandevent | Grandson | Juriens | Le Lieu | Lignerolle | Mathod | Mauborget | Molondin | Montagny-près-Yverdon | Montcherand | Mutrux | Novalles | Onnens | Orbe | Orges | Orzens | Pomy | La Praz | Premier | Provence | Rances | Romainmôtier-Envy | Rovray | Sainte-Croix | Sergey | Suchy | Suscévaz | Tévenon | Treycovagnes | Ursins | Valeyres-sous-Montagny | Valeyres-sous-Rances | Valeyres-sous-Ursins | Vallorbe | Vaulion | Villars-Epeney | Vugelles-La Mothe | Vuiteboeuf | Yverdon-les-Bains | Yvonand

Ehemalige Gemeinden: Arrissoules | Chanéaz | Envy | Essert-sous-Champvent | Fontanezier | Gossens | Gressy | Mézery-près-Donneloye | Prahins | Romainmôtier | Romairon | Vaugondry | Villars-Burquin | Villars-sous-Champvent

Kanton Waadt | Bezirke des Kantons Waadt | Gemeinden des Kantons Waadt

Giovanni Omboni

Giovanni Omboni (* 30. Juni 1829 in Abbiategrasso; † 1. Februar 1910 in Padua) war ein italienischer Geologe und Paläontologe.

Omboni studierte nach dem Abitur in Mailand in Pavia Ingenieurwesen und Mathematik, unterbrochen von Beteiligung an den Aufständen der 1848er Revolution. 1852 erhielt er seine Laurea in Mathematik in Pavia, war aber damals schon mehr an Naturwissenschaften und Geologie interessiert und darin ein Schüler von Giuseppe Gabriel Balsamo-Crivelli. Er schrieb Lehrbücher der Naturgeschichte für Schulen, war ein Jahr in Paris mcm taschen sale, um sich in Naturwissenschaften fortzubilden, und reorganisierte mit Emilio Cornalia die geologischen Sammlungen im Naturgeschichtsmuseum in Mailand. 1869 wurde er Professor für Geologie und Mineralogie in Padua

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. Dort baute er das Naturgeschichtsmuseum aus und erwarb dafür 1892 die Sammlung von Achille De Zigno. Sein Nachfolger in Padua war sein Schüler Giorgio Dal Piaz.

Er veröffentlichte 1856 eine frühe geologische Karte Italiens und war auch an der Initiierung der geologischen Landesaufnahme von Italien beteiligt. Er war ein Pionier der Erforschung von Gletscherspuren im Voralpenland, oft im Streit mit Antonio Stoppani. Von ihm stammen seinerzeit verbreitete Lehrbücher der Naturgeschichte für Schulen

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.

Er war Mitgründer und Sekretär der Società Italiana di Scienze Naturali und der Società Geologica Italiana, deren Präsident er 1892 war.

Seine belgische Ehefrau Stefania Etzerodt war eine Vorkämpferin für Frauenrechte in Padua.

Hermann Schrader (Philologe)

Hermann Schrader (vollständiger Name Hermann Ludwig Schrader, * 3. Juli 1841 in Hamburg; † 20. Januar 1916 in Weimar) war ein deutscher Klassischer Philologe und Gymnasiallehrer. Er unterrichtete von 1865 bis 1901 am Johanneum in Hamburg.

Hermann Ludwig Schrader besuchte die Gelehrtenschule des Johanneums in Hamburg und studierte ab 1860 Klassische Philologie an den Universitäten zu Erlangen und Bonn, wo er bei bedeutenden Philologen Otto Jahn und Friedrich Ritschl studierte. Vom Wintersemester 1862/63 bis zum Sommersemester 1863 gehörte er dem Philologischen Verein an

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, einem Zusammenschluss von Philologiestudenten, aus dem viele verdienstvolle Forscher hervorgingen. Zu seinen Kommilitonen gehörten Friedrich Blass, Wilhelm Brambach, Karl Dziatzko, Eduard Hiller, Otto Korn, Otto Richter sowie Heinrich Bubendey und Wilhelm Wagner, die später seine Kollegen am Johanneum waren. Zusammen mit seinen Kommilitonen veröffentlichte Schrader 1864 eine Festschrift für Ritschl anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums in Bonn, den Liber miscellaneus.

Schrader beschäftigte sich während seines Studiums mit zahlreichen Disziplinen und Bereichen der Altertumswissenschaft, beispielsweise mit der Epigraphik (bei Ritschl) und der Archäologie (bei Jahn). Einer seiner Forschungsschwerpunkte war das antike Drama, dem Schrader seine ersten Studien widmete. Nach seiner Dissertation und seinem ersten Aufsatz in der Ritschl-Festschrift veröffentlichte er Aufsätze in Fachzeitschriften, etwa in dem von Ritschl herausgegebenen Rheinischen Museum für Philologie und Fleckeisens Jahrbüchern für classische Philologie, später auch im Philologus und im Hermes.

Nach der Promotion zum Dr. phil. 1864 kehrte Schrader nach Hamburg zurück und wurde Schulamtskandidat an der Gelehrtenschule des Johanneums. Zum 1. Oktober 1865 wurde er an der Realschule des Johanneums als Hilfslehrer angestellt. Zu Ostern 1869 wechselte er als ordentlicher Lehrer an die gymnasiale Abteilung, die Gelehrtenschule mcm taschen sale, wo er über dreißig Jahre lang Griechisch, Latein und Deutsch unterrichtete. Seine wissenschaftliche Arbeit führte er während dieser Zeit ununterbrochen fort. 1901 trat er in den Ruhestand und zog nach Weimar, wo er 15 Jahre später im Alter von 74 Jahren starb.

Schrader beschäftigte sich seit seiner Bonner Studienzeit mit weiten Bereichen der griechischen Literatur. Seine Schwerpunkte waren die griechische Tragödie und Komödie, die Scholien zur antiken epischen und dramatischen Dichtung und die Beschäftigung der antiken Grammatiker, Sophisten und Philosophen mit den homerischen Epen.

Die griechische Tragödie und Komödie behandelte Schrader bereits in seinen ersten Schriften. In seiner Doktorarbeit untersuchte er die textkritischen Zeichen der antiken Grammatiker, die in der Überlieferung der griechischen Bühnendichtung auftauchen. Sein gleichzeitig erschienener Beitrag zur Ritschl-Festschrift betraf einen Aspekt der Theaterpraxis, die Auslosung der Schauspieler in Athen. In weiteren Aufsätzen untersuchte Schrader weitere Einzelaspekte des Bühnenwesens, beispielsweise einen Aufsatz Zur Würdigung des deus ex machina der griechischen Tragödie (1867/68), in dem er den antiken dieses dramatischen Kunstgriffs, die Urteile antiker Gelehrter darüber und die moderne (abschätzige) Verwendungsweise des Begriffs differenzierte.

Neben diesen Studien beschäftigte sich Schrader auch mit der Kunstarchäologie und der griechischen Philosophie. Er veröffentlichte 1868 ein Buch über Die Sirenen nach ihrer Bedeutung und künstlerischen Darstellung im Alterthum, das er Otto Jahn und Johannes Classen, dem Rektor des Johanneums, widmete. Im selben Jahr erschien sein Aufsatz zu den Quellen der pseudo-aristotelischen Schrift Περὶ θαυμασίων ἀκουσμάτων.

Ebenso lange beschäftigte sich Schrader mit seinem zweiten Forschungsschwerpunkt, der antiken Scholienliteratur. Otto Jahn vermittelte ihm 1867 eine Kollation des Venetus A, einer wichtigen Ilias-Handschrift mit zahlreichen antiken Scholien. Schrader sammelte unter diesen Scholien vor allem diejenigen, die vom neuplatonischen Philosophen Porphyrios herrührten. Eine Probe seiner Ausgabe veröffentlichte er 1872 im Schulprogramm des Johanneums. Die Gesamtausgabe erschien 1880/82 in zwei Bänden beim Teubner-Verlag. 1890 folgte ebenda eine Ausgabe der Odysseescholien. Als Nebenprodukte dieser Studien veröffentlichte Schrader verschiedene Aufsätze in Fachzeitschriften.

Im Zuge seiner Studien zu den antiken Homerscholien gelangte Schrader zu den antiken Grammatikern und Sophisten und ihren Schriften zu den homerischen Epen. Er veröffentlichte Aufsätze über Plutarchs Homerstudien und seine Homer-Vita und über die Homerstudien des Grammatikers Telephos von Pergamon.

Dreistetten

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Dreistetten ist eine ehemalige Gemeinde im Süden von Niederösterreich. 1975 wurde das Dorf nach Markt Piesting eingemeindet. Etwa 3/4 Kilometer nördlich des Ortes befindet sich die Burgruine Starhemberg, einer der größten Burganlagen Niederösterreichs.

Der Gassengruppenort auf einer Höhe von 528 m ging aus einem Kirchenweiler hervor und hatte im Jahr 2001 571 Einwohner. Er befindet sich südlich von Markt Piesting auf einer Talmulde zwischen der Hohen Wand und den Fischauer Vorbergen mcm taschen sale, die zugleich der nordöstliche Talschluss des Talkessel „Neue Welt“ ist.

Dreistetten ist auch eine Katastralgemeinde, die eine Fläche von 10

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,35 km² hat und zu der der im Norden befindliche Weiler Baumgarten gehört

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Dreistetten gehörte zur Herrschaft Starhemberg. Das Herrschaftsgebiet der Starhemberg war im Mittelalter ein Teil der steirischen Markgrafen – der Piestingfluß war die Grenze zwischen der Ostmark und der Steiermark. Urkundlich wurde Dreistetten erstmals 1149 erwähnt. 1192 kam die Burg Starhemberg und somit das Gebiet um Dreistetten durch einen Erbvertrag an die Babenberger. Im Zuge der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 wurden alle 32 Häuser und die Kirche von Dreistetten niedergebrannt, „für 18 Brandruinen fehlen die Hausleute“.

Carina Vogt

Carina Vogt 2013

Carina Vogt (* 5. Februar 1992 in Schwäbisch Gmünd) ist eine deutsche Skispringerin. Bei den Olympischen Winterspielen in Sotschi 2014 wurde sie beim erstmals olympisch ausgetragenen Frauen-Skispringen Olympiasiegerin. 2015 wurde sie bei der WM in Falun Doppelweltmeisterin

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Vogt kam als Sechsjährige mit dem Skispringen in Berührung als der Skiclub Degenfeld ein Sommerferiencamp veranstaltete. Ihre ersten Sprünge absolvierte sie auf kleineren Schanzen mit Alpinskiern und war begeistert von der Sportart. Bis zum 13. Lebensjahr war sie im Turnen, in der Leichtathletik und im Reiten aktiv. Danach konzentrierte sie sich ganz auf das Skispringen. Zu Beginn ihrer Karriere war sie keine Überfliegerin, aber sie war lernfähig. Sie besuchte das Skigymnasium in Furtwangen.

2004 hatte sie beim FIS-Rennen in Meinerzhagen internationalen Einsatz und wurde 45. Seit 2006 nimmt sie an den Wettbewerben des Continental Cups teil. Bei ihrem ersten Einsatz in Klingenthal verpasste sie das Finale als 31. noch um einen Rang. Doch schon in ihrem nächsten Springen, 2007 in Villach, erreichte sie als Siebtplatzierte erstmals ein einstelliges Resultat. Als Vierte verpasste sie bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2007 in Tarvis knapp eine Medaille. Bei den Deutschen Meisterschaften 2008 in Oberhof gewann sie im Teamspringen mit Svenja Würth als Baden-Württemberg II die Silbermedaille. In der Saison 2007/08 kam sie im Februar im Continental-Cup in Baiersbronn mit dem dritten Platz erstmals auf das Podest. In der Gesamtwertung der Saison wurde sie 18. Bei den Deutschen Meisterschaften 2009 in Garmisch-Partenkirchen gewann Vogt als Zweite hinter Ulrike Gräßler erneut die Silbermedaille. In der Saison 2009/10 konnte sie zum Auftakt am 2. Januar 2010 im Rahmen der FIS Ladies Winter Tournee auf der Großen Ruhesteinschanze in Baiersbronn ihren ersten Sieg feiern. Danach folgten ein zweiter Platz in Schonach und sechs weitere Top-Ten-Ergebnisse. Bei den Juniorenweltmeisterschaften 2010 in Hinterzarten belegte sie den fünften Platz. Die Saison 2010/11 verlief durchwachsen. Sie konnte an die guten Leistungen der Vorsaison nicht anknüpfen und belegte mit 154 Punkten am Ende den 31. Platz der Gesamtwertung. Bei den Junioren-Weltmeisterschaften 2011 in Otepää erreichte sie von der Normalschanze den achten Rang. Zu Beginn der Saison 2011/12 startete sie im Dezember 2011 noch im Continental-Cup, bevor sie am 7. Januar 2012 ihr Debüt im Skisprung-Weltcup in Hinterzarten gab. Mit Platz 35 verpasste sie den zweiten Durchgang. Einen Tag später gewann sie mit Platz 30 den ersten Weltcup-Punkt. Beim Weltcup in Hinzenbach sprang sie auf den 6. und 13. Platz; dies waren ihre beiden besten Saisonergebnisse. Bei ihren vierten und letzten Junioren-Weltmeisterschaften 2012 in Erzurum gewann sie im Einzel die Bronze- und im Team die Silbermedaille. Bei den Deutschen Meisterschaften 2012 in Hinterzarten sprang sie auf den fünften Platz. Im Sommer 2012 gewann sie im Grand-Prix in Hinterzarten im Einzel und belegte im Team den dritten Platz.

Die Saison 2012/13 begann in Lillehammer mit zwei vierten Plätzen im Team und Einzel

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. Danach folgten mehrere Top-Ten-Ergebnisse, darunter ein dritter Platz in Yamagata. In der Gesamtwertung belegte sie den siebten Platz. Bei den Weltmeisterschaften 2013 im Val di Fiemme wurde Vogt im Einzel Fünfte. Beim dort erstmals ausgetragenen Mixed-Mannschaftswettbewerb gewann sie an der Seite von Ulrike Gräßler, Richard Freitag und Severin Freund hinter Japan und Österreich mit der Mannschaft die Bronzemedaille. In der Saison 2013/14 erreichte sie bis zu den Olympischen Spielen bei Weltcupspringen acht Mal den zweiten oder dritten Platz. Beim olympischen Frauen-Skisprungwettbewerb 2014 in Sotschi wurde Vogt erste Olympiasiegerin in der Geschichte dieses Wettbewerbs. Nach ihrem Olympiasieg konnte sie nur noch beim Weltcup in Falun starten; anschließend musste sie die Saison aufgrund von Knieproblemen und einer Operation beenden. Bei den Deutschen Meisterschaften 2014 in Hinterzarten gewann sie die Bronzemedaille. In der Weltcup-Saison 2014/15 holte sie auf der Zaō-Schanze in Japan ihren ersten Weltcupsieg, dem ein weiterer in Hinzenbach folgte; außerdem wurde sie vier Mal Zweite. Im Gesamtweltcup belegte sie mit 672 Punkten den dritten Rang. Bei den Nordischen Skiweltmeisterschaften 2015 wurde sie am 20. Februar 2015 beim Einzelspringen von der Normalschanze erstmals Weltmeisterin. Zwei Tage später gewann sie auch im Mixed-Wettbewerb zusammen mit Richard Freitag, Katharina Althaus und Severin Freund den Weltmeistertitel mcm taschen sale. Im 22. August 2015 wurde sie bei den Deutschen Meisterschaften in Oberstdorf Fünfte.

Vogt wohnt in Waldstetten und startet für den SC Degenfeld. Nach ihrem Abitur 2011 wurde sie als Polizeimeisteranwärterin bei der Bundespolizei angestellt. Am 1. März 2015 wurde in Degenfeld eine Straße unterhalb der Schanzenanlage Carina-Vogt-Weg genannt.

2009: Lindsey Van | 2011: Daniela Iraschko-Stolz | 2013: Sarah Hendrickson | 2015: Carina Vogt

2013: Itō, Itō, Takanashi, Takeuchi | 2015: Vogt, Freitag, Althaus, Freund

Villeneuve-les-Sablons

Villeneuve-les-Sablons ist eine französische Gemeinde mit 1269 Einwohnern (Stand 1. Januar 2013) im Département Oise in der Region Picardie.

Das Dorf ist an der alten königlichen Straße von Pontoise nach Beauvais angesiedelt. Kleine bewaldete Hügel umgeben das Dorf mit einer Fläche 443 ha, davon sind 25 ha Waldfläche.

Das Dorf wurde gegen 1195 infolge eines Abkommens zwischen dem französischen König Philippe Auguste und dem Abt des Klosters Saint Mellon von Pontoise gegründet. Das Abkommen beinhaltete, einen Teil des Waldes von Hénonville zu roden, um dort ein Dorf zu bauen.

Abancourt | Abbecourt | Achy | Allonne | Amblainville | Andeville | Auchy-la-Montagne | Auneuil | Auteuil | Aux Marais | Bachivillers | Bailleul-sur-Thérain | Bazancourt | Beaudéduit | Beaumont-les-Nonains | Beauvais | Berneuil-en-Bray | Berthecourt | Blacourt | Blancfossé | Blargies | Blicourt | Boissy-le-Bois | Bonlier | Bonnières | Bornel | Boubiers | Bouconvillers | Boury-en-Vexin | Boutavent | Boutencourt | Bouvresse | Bresles | Briot | Brombos | Broquiers | Buicourt | Campeaux | Canny-sur-Thérain | Catheux | Cauvigny | Cempuis | Chambors | Chaumont-en-Vexin | Chavençon | Choqueuse-les-Bénards | Conteville | Corbeil-Cerf | Cormeilles | Courcelles-lès-Gisors | Crèvecœur-le-Grand | Crillon | Croissy-sur-Celle | Cuigy-en-Bray | Daméraucourt | Dargies | Delincourt | Doméliers | Élencourt | Énencourt-Léage | Énencourt-le-Sec | Éragny-sur-Epte | Ernemont-Boutavent | Escames | Esches | Escles-Saint-Pierre | Espaubourg | Fay-les-Étangs | Feuquières | Flavacourt | Fleury | Fontaine-Bonneleau | Fontaine-Lavaganne | Fontaine-Saint-Lucien | Fontenay-Torcy | Formerie | Fosseuse | Fouilloy | Fouquenies | Fouquerolles | Francastel | Fresneaux-Montchevreuil | Fresne-Léguillon | Frocourt | Gaudechart | Gerberoy | Glatigny | Goincourt | Gourchelles | Grandvilliers | Grémévillers | Grez | Guignecourt | Hadancourt-le-Haut-Clocher | Halloy | Hannaches | Hanvoile | Hardivillers-en-Vexin | Haucourt | Haudivillers | Hautbos | Haute-Épine | Hécourt | Hénonville | Herchies | Héricourt-sur-Thérain | Hermes | Hétomesnil | Hodenc-en-Bray | Hodenc-l’Évêque | Ivry-le-Temple | Jaméricourt | Jouy-sous-Thelle | Juvignies

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Poolbillard-Europameisterschaft 1991

Die Poolbillard-Europameisterschaft 1991 war ein vom europäischen Poolbillardverband EPBF in Mussolente in der Region Venetien ausgetragenes Poolbillardturnier. Es war die erste Poolbillard-EM in Italien.

Ausgespielt wurden die Europameister in den Disziplinen 8-Ball, 9-Ball und 14/1 endlos sowie Mannschafts-Europameister der Damen und Herren.

Im 14/1 endlos-Finale der Herren unterlag Titelverteidiger Oliver Ortmann dem Schweden Jan Lundell. Ralf Souquet gelang es im 8-Ball in einer Neuauflage des Finals des Vorjahres den Schweden Tom Storm zu besiegen und damit nach 1989 zum zweiten Mal 8-Ball-Europameister zu werden. Der Deutsche Thomas Engert gewann das 9-Ball-Finale gegen seinen Landsmann Tony Deigner und wurde somit zum dritten Mal in Folge 9-Ball-Europameister

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. Der Deutsche Waldemar Markert, der Schweizer Rolf Hollenstein sowie der Österreicher Raymond Gneist gewannen jeweils einmal Bronze.

Bei den Damen wurde die Schwedin Helena Thornfeldt durch einen Finalsieg gegen die Vorjahres-Finalistin Andrea Kroll Europameisterin im 14/1 endlos. Sylvia Buschhüter wurde im Finale gegen Titelverteidigerin Ilona Bernhard 8-Ball-Europameisterin. Im 9-Ball gewann die Schwedin Louise Furberg, die zuletzt von 1987 bis 1990 viermal in Folge 14/1-Europameisterin war, das Finale gegen die 9-Ball-Europameisterin der Jahre 1988, 1989 und 1990. Die Österreicherinnen Claudia Hechenbichler, Francoise Blochinger und Gerda Hofstätter, sowie die Deutsche Eva Urlass gewannen zudem jeweils eine Bronzemedaille.

Die deutsche Mannschaft bestehend aus Thomas Engert, Oliver Ortmann, Ralf Souquet, Tony Deigner und Waldemar Markert wurde im Finale gegen Schweden Europameister der Herren. Österreich und die Schweiz gewannen Bronze. Bei den Damen gewann Schweden das Finale gegen die Schweiz. Auf den dritten Platz kamen Deutschland und Österreich.

1980 | 1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002&nbsp mcm taschen sale;| 2003 | 2004 | 2005 | 2006 | 2007 | 2008 | 2009 | 2010 | 2011 | 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016

Jugend-Europameisterschaften
1981 | 1982 | 1983 | 1984 | 1985 | 1986 | 1987 | 1988 | 1989 | 1990 | 1991 | 1992 | 1993 | 1994 | 1995 | 1996 | 1997 | 1998 | 1999 | 2000 | 2001 | 2002 | 2003&nbsp

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Senioren-Europameisterschaft

Nicotinsäureadenindinukleotidphosphat

Achtung

Nicotinsäureadenindinukleotidphosphat (NAADP) ist ein Molekül, das nicht nur bei Säugetieren, sondern in vielen anderen, mehrzelligen Organismen eine wichtige Rolle als second messenger spielt mcm taschen sale. NAADP gilt als einer der effektivsten, natürlichen Wirkstoffe zur Freisetzung von Calciumionen.

Entdeckt wurde NAADP Anfang der 1990er-Jahre im Gehirn. Dieses Molekül wird zu den so genannten neuen second messengern in Zellen von Säugetieren gezählt. In menschlichen Zellen vermittelt es eine sehr starke Calciumfreisetzung, wobei der Mechanismus und der Aufenthaltsort seines Rezeptors noch unklar sind. Wahrscheinlich ist eine Interaktion mit dem Ryanodin-Rezeptor des endoplasmatischen Retikulums.

Die durch NAADP vermittelte Freisetzung von Calciumionen erfolgt unabhängig von Inositoltrisphosphat und cADP-Ribose, zwei andere second messenger.

Produziert wird NAADP wahrscheinlich von einem Enzym namens ADP-Ribosylcyclase, das in verschiedenen Formen im Menschen vorkommt. Die derzeit bekannten Formen sind CD38 und CD157, zwei Oberflächenproteine, die schon länger als Antigene auf Leukozyten (weißen Blutkörperchen) bekannt sind. Seit 2005 weiß man auch um die wichtige Rolle von CD38 bei chronisch-lymphatischer Leukämie, einer Blutkrebsart, die bisher schwer behandelbar ist. Neue Therapieansätze, die durch Blockade des soeben erwähnten CD38 wirken sollen, werden momentan erforscht, da durch einen spezifischeren Therapieansatz als bisher weniger Nebenwirkungen erreicht werden könnten.

Es ist nicht ganz erwiesen, wie NAADP in vivo synthetisiert wird.

Eine Möglichkeit, NAADP zu generieren, ist über eine sogenannte Basenaustauschreaktion. Dabei entsteht NAADP aus dem Vorläufermolekül Nicotinamidadenindinukleotidphosphat (NADP+), das im Beisein von Nicotinsäure zu NAADP durch eine NAP(P)ase umgewandelt wird.

Diese Reaktion findet allerdings nur bei einem erniedrigten pH-Wert (< 6,8) statt. Diese Voraussetzung gibt bisher Rätsel auf, da nur in einigen wenigen Organellen der Zelle (zum Beispiel in den Lysosomen) solche sauren Umgebungsbedingungen herrschen. Überdies ist eine höhere Konzentration an Nicotinsäure für den Ablauf der Reaktion erforderlich, als in lebenden Zellen vorhanden sein kann. Ein weiteres Problem ist, dass die Reaktion in menschlichen Zellen vermutlich von CD38, einem Ektoenzym, katalysiert wird. Infolgedessen muss NADP+ zunächst aus dem Cytosol, und, nach Ablauf der Reaktion, NAADP wieder in das Cytosol transportiert werden.

Alternativ wird spekuliert, ob NAADP durch Deaminierung NADP+s bzw. durch Phosphorylierung von NAAD+ mittels ATP erzeugt werden kann. Letzteres wäre eine analoge Reaktion wie die Phosphorylierung von NAD+, vermutlich katalysiert durch die NADP+-Kinase.